Bodenseeforum: Privatisieren oder verschenken?

Im vergangenen November stand der Quartalsbericht für das angebliche „Haus für alle“ auf der Tagesordnung des zuständigen Ausschusses. Man könnte fast genervt abwinken: Langsam langweilt der kommunalpolitische Dauerbrenner, aber schließlich verfüttert der Kasten Millionen Euro, wie der Wirtschaftsplan belegt und ein Ende ohne weiteren Schrecken ist nicht abzusehen.

Südkurier frisst Kreuzlinger Zeitung

Grenzüberschreitender Paukenschlag in der hiesigen Medienszene: Der Südkurier übernimmt ab 1. Januar 2018 das gesamte Aktienpaket der wöchentlich erscheinenden Kreuzlinger Zeitung und wird somit neuer Eigentümer. Durch den Besitzerwechsel, so Nina Paproth, Geschäftsführerin des Kreuzlinger Gratisblatts, ändere sich nichts. Doch Zweifel an dieser Aussage sind angebracht.

Neues Wahrzeichen für Konstanz

Bei der letzten Sitzung des Technischen- und Umweltausschusses (TUA) vergangenen Donnerstag stand auch ein Antrag der Jungen Union (JU), eingebracht von ihrer Mutterpartei CDU, auf der Tagesordnung. Für eine Aufhübschung des linksrheinischen Ufers wurde ein Prüfantrag gefordert. Der Vorschlag wurde angenommen, obwohl in der Vorlage nicht viel Neues zu entdecken war. Neu war lediglich die Einschätzung der JU mit Blick auf das Bodenseeforum.

Bodenseeforum: Konstanzer Sportler sind sauer

„Ein Haus für alle KonstanzerInnen“ solle es sein, war immer wieder zu hören. Also auch für die hiesigen Vereine, die oft Probleme haben, für ihre Veranstaltungen passende und vor allem bezahlbare Räumlichkeiten zu finden. Nun hat der Stadtsportverband die „Richtlinien für die Förderung von Veranstaltungen im Bodenseeforum“ kritisch unter die Lupe genommen und hält sie für „nicht zielfördernd.“

Wachstumswahn am Bodensee

Vor allem das Thema Wohnen steht mit im Fokus täglicher Debatten. Wer kann sich in Konstanz überhaupt noch eine Wohnung leisten, geschweige denn ein Eigenheim? Was soll das Geplapper über eine Groß- oder Schwarmstadt? Die Grenzen des Wachstums sind deutlich sicht- und spürbar, auch wenn manche glauben, man könne sie einfach ignorieren. Doch das ist ein gewaltiger Irrtum, denn es geht eher darum, den Landkreis als Ganzes zu verstehen und in naher Zukunft auch dementsprechend zu entwickeln.